Filme, Bücher…

FILME

sissy

Wenn Ihr auf der Suche nach Filmen ( oder Büchern) seid, die ein wenig anders sind, andere Blinkwinkel eröffnen und eher unbeachtete Themen zum Gegenstand haben, dann lasst euch von SISSY inspirieren.

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SERIEN

Dear White People

Die Serie „Dear White People“ dreht sich um das Leben Schwarzer Studierender an einer fiktiven US-amerikanischen Elite-Universität. Zentrales Thema der Serie ist, wie mit Rassismus- und Gewalterfahrungen (auf dem Campus) umzugehen ist. In den einzelnen Episoden wird, u.a. anhand von Rückblenden, abwechselnd das Leben der einzelnen Seriencharaktere aufgerollt und somit zugleich die vielstimmigen und unterschiedlichen Perspektiven der Schwarzen Studierenden beleuchtet. „Dear White People“ ist seit 2017 u.a. auf Netflix verfügbar.

Tuca & Bertie

Tuca und Bertie sind Vögel und beste Freundinnen. Obwohl ihre Charaktere und Lebensrealitäten nicht unterschiedlicher sein könnten, bestreiten sie zusammen ihren Alltag in einer Fantasiewelt, in der Torten sprechen können und die U-Bahnen aus Schlangen bestehen. Die Freundschaften zwischen Frauen* und gegenseitiges Empowerment stehen im Fokus der Zeichentrickserie und es werden zugleich einfühlsam Themen wie z.B. sexualisierte Gewalt und psychische Gesundheit behandelt. „Tuca & Bertie“ ist u.a. auf Netflix verfügbar.

Broad City

„Broad City“ begleitet die jüdischen Frauen Ilana und Abbi, bei ihren Abenteuern in New York City. Es ist eine aufgedrehte, komische Serie, die gute Laune verbreitet. Die Freundschaft zwischen Ilana und Abbi steht in der Serie im Fokus. Auf den ersten Blick mag die Serie platt wirken, dabei ist sie sowohl empowernd als auch gesellschaftskritisch. Die ersten drei Staffeln von „Broad City“ kann man auf Amazon oder iTunes kaufen.

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BÜCHER

Ingrid Strobl: Sag nie du gehst den letzten Weg“

Möchte man sich mit antifaschistischem Widerstand aus feministischer Sicht auseinandersetzen, so muss man unbedingt Ingrid Strobls Buch „Sag nie du gehst den letzten Weg“ gelesen haben. Das Buch erinnert einen auch daran, niemals zu glauben, dass es „damals“ halt keine Frauen* gab, die „so etwas“ gemacht haben. Die gab es immer, zu jeder Zeit! Sie wurden nur (systematisch) vergessen. Wollt ihr ein wenig mehr über das Buch erfahren, dann schaut mal hier nach.

Klaus Kordon: „Triologie der Wendepunkte“

Die Buchreihe „Triologie der Wendepunkte“ von Klaus Kordon ist für Jugendliche geschrieben und liest sich deshalb sehr gut und leicht. Das bedeutet aber nicht, dass die Bücher ältere Leser*innen langweilen. Im Gegenteil! Die Bücher sind berührend, spannend und geben einen einmaligen Einblick in die Entwicklungen von der Weimarer Republik zum Nationalsozialismus und der ersten Zeit nach dem zweiten Weltkrieg. Dies alles aus der Perspektive der Kinder einer Arbeiter*innen-Familie aus Berlin.
Die Bücher gibt es z.B. hier (ihr könnt sie aber natürlich auch wo anders besorgen!): 1. Die Roten Matrosen oder ein vergessener Winter 2. Mit dem Rücken zur Wand 3. Der erste Frühling

Alison Rachel: “Recipes for Self-Love: How to Feel Good in a Patriarchal World”

Das Buch von Alison Rachel basiert auf ihrem Instagram Account, welches ihre empowernden und kritische Zeichnungen und Texte zu Themen wie intersektionalem Feminismus, Selbstliebe bzw. -fürsorge, Körperwarnehmung, Materialismus enthält.

Max Czollek: “Desintegriert euch!”

Im Klappentext steht: „Max Czollek ist dreißig, jüdisch und wütend. Denn hierzulande herrschen seltsame Regeln: Ein guter Migrant ist, wer aufgeklärt über Frauenunterdrückung, Islamismus und Demokratiefähigkeit spricht. Ein guter Jude, wer stets zu Antisemitismus, Holocaust und Israel Auskunft gibt. Dieses Integrationstheater stabilisiert das Bild einer geläuterten Gesellschaft – während eine völkische Partei Erfolge feiert. Max Czolleks Streitschrift entwirft eine Strategie, das Theater zu beenden: Desintegration. Desintegriert euch! ist ein Schlachtruf der neuen jüdischen Szene und zugleich eine Attacke gegen die Vision einer alleinseligmachenden Leitkultur. Dieses furios streitbare Buch ist die Polemik der Stunde.“

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